Unter dem Motto: „Bewegen statt Behindern und aufeinander zugehen“ richtet sich die SHG an Menschen mit Arm- oder Beinamputation in Baden- Württemberg. Ausgangspunkt für die Initiative war die Erkenntnis, dass amputierte Menschen erschreckend häufig unzureichend betreut, prothetisch schlecht versorgt und ebenso schlecht über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert sind. Das bewegte bereits vor über 10 Jahren den Gründer der SHG, Herrn Karl- Friedemann Machleid aus Murrhardt, diese Gruppe zusammenzustellen. Als im Februar 2008 Herr Machleid sein Amt niederlegte, erwählte die Gruppe einen Seelsorger aus den eigenen Reihen als ihren neuen Gruppenleiter.
Die Gruppe will den Betroffenen zur Seite stehen, etwa bei der Vermittlung von Reha- und Fachkliniken, Fachärzten, Psychologen, Physiotherapeuten und Orthopädie- Mechanikermeistern, bei Fragen der prothetischen Versorgung, rechtlichen Fragen und der Durchsetzung bei den Krankenkassen.
Man will Aufklärungsarbeit und Hilfe im Alltag, sowie im Umgang mit Behörden leisten. Berufstätige sollen auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben begleitet werden, und auch Angehörigen, für die durch die Amputation ja ebenfalls eine völlig neue Lebenssituation entsteht, soll beim Umgang mit ihr geholfen werden. Die Mitgliedschaft in der Gruppe ist beitragsfrei! Sie trifft sich regelmäßig jeden ersten Dienstag im Monat um 15 Uhr abwechselnd im Stadthallen Restaurant, Albert Einstein Str. 20 in 71717 Beilstein und im Brauhaus am Schlössle, Backnanger Str. 78/2 in 71560 Sulzbach a.d.M. Ansprechpartner ist: Hans- Jörg Wentrup, Unterschenkel amputiert, links. Wohnhaft: 71717 Beilstein, Raumaier 1, Telefone: 07062 / 933267-268-269, Telefax: 916399
Mobil: 0174 / 9836823 Mail: betroffene@deukulind.net Net : www.betroffene-bw.de
Als Außenstehender kann man einen annähernden Eindruck von den vielfältigen Problemen gewinnen, mit denen amputierte Menschen im Alltag konfrontiert werden. Imponiert hat, mit welcher Zielstrebigkeit und welchem Engagement die Gruppe das Projekt betreibt und es weiter voran bringt. Der freundschaftliche Kameradschaftsgeist untereinander ist vorbildlich und trägt zur Genesung bei.
„Bewegen statt Behindern“ ist auf finanzielle Unterstützung dringend angewiesen! Wollen auch Sie einen Lichtblick in das Leben vieler amputierter Menschen in unserer Region bringen? Dann können Sie Spenden unmittelbar auf das Konto der Selbsthilfegruppe: Die Betroffenen, Kto: 1966 8007 bei der Volksbank Beilstein- Ilsfeld- Abstatt eG. Kurzform: BIA eG., BLZ 620 622 15 leisten. Gott segne Sie dafür!

Das Foto zeigt einen Teil der Gruppe. Herr Wentrup Bildmitte mit Hand am Rollstuhl